Ölgemälde Münchner Schule Starnberger See Fritz Osswald Leutstetten Starnberg~30

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Beschreibung

 


Impressionismus Ölgemälde Münchner Schule Bootshaus am Starnberger See Fritz Osswald Starnberg Leutstetten ~1930

 

Schönes großes altes Öl Gemälde „Boote und Treibholz am Ufer des Starnberger See“ in schöner Farb- und Licht-Stimmung. Rechts unten in signiert „Fritz Osswald“. Impressionistische Malweise, Ölfarben auf Leinwand, diese auf Holzplatte, Format 75 x 70 cm. Das Gemälde ist in gutem gebrauchten originalen Zustand, ohne Beschädigung, ohne Übermalungen, ohne Restaurierung. Gut passend gerahmt in späterer Galerieleiste im Format 84 x 64 cm. Die beiden letzten Fotos zeigen eine Liste mit Auktonsergebnissen anderer Gemälde des Künsters und eine Kopie mit biografischen Angaben zu Fritz Osswald.

 

Fritz Osswald (23.06.1878 Zürich – 24.08.1966 Starnberg). Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Zürich und München studierte Fritz Osswald 1897–1906 an der Akademie in München als Schüler von Wilhelm von Diez und Nykolaus Gysis. Er war Mitglieder der Münchner Sezession und stellte ab 1904 seine Bilder in der Münchener Sezession und im Glaspalast aus. 1907/08 hielt er sich mit seiner Frau für ein Jahr in Italien auf. Im Anschluss an eine Ausstellung in der Darmstädter Kunsthalle 1913 wurde er für die Gebiete der Malerei und Flächenkunst an die Künstlerkolonie in Darmstadt berufen. Auf der dritten Künstlerkolonie-Ausstellung 1914 stattete er die Sekthalle der Firma Feist mit dekorativen Wandgemälden aus und zeigte Landschaftsbilder und Porträts. In dieser Zeit malte er ebenso Bilder von Industriewerken im Rheinland, Schneebilder und Blumenstillleben. Osswald war ein Impressionist, die oberbayerische Landschaft um Starnberg und Alpen bildeten seine Hauptmotive. Neben der Malerei gehörte die Literatur zu Osswalds großen Leidenschaften – während seiner Tätigkeit in Darmstadt erhielt er von einer ansässigen Buchhandlung Neuerscheinungen der damals als fortschrittlich geltenden Schriftsteller und setzte sich intensiv mit den zeitgenössischen Kunstzeitschriften auseinander. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde er zum Schweizerischen Militärdienst einberufen, aber noch während des Kriegs beurlaubt, sodass er wieder an die Künstlerkolonie zurückkehren konnte. 1919 verließ er Darmstadt und zog nach Horgen bei Zürich. Ab 1922 lebte er in Starnberg. Dort bezog er 1925 ein eigenes Haus, das er bis zu seinem Tode bewohnte. Der Künstler ist in der Literatur gut verzeichnet, so bei Thieme Becker, Vollmer, Bruckmann, Ausstellungskatalog Hessisches Landesmuseum Matthildenhöhe, Kunsthalle Darmstadt, Ausstellungskatalog Klostergalerie Fürstenfeldbruck, Schober Bilder aus dem Fünf-Seen-Land Starnberg, Horst Ludwig „Die Spätimpressionisten Ebers, Osswald, Zettler“ in Weltkunst. Gemälde des Künstlers befinden sich in der Gemeinde Gauting, im Stadtmuseum München und im Heimatmuseum Starnberg.

 

Der Starnberger See (bis 1962: Würmsee) ist ein See in Bayern, 25 Kilometer südwestlich von München. Der See ist nach dem Bodensee, der Müritz, dem Chiemsee und dem Schweriner See der fünftgrößte See Deutschlands, aufgrund seiner großen Durchschnittstiefe jedoch der zweit-wasserreichste. Das Gebiet des Sees ist ein gemeindefreies Gebiet im Landkreis Starnberg. Der See ist Eigentum des Freistaates Bayern, für dessen Verwaltung die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen zuständig ist. Über Bayern hinaus bekannt geworden ist der See auch durch den skandalumwitterten Tod König Ludwigs II. 1886 durch Ertrinken. An dieses Ereignis erinnern noch heute eine Votivkapelle und ein Holzkreuz im See nahe der Sterbestelle in Berg. Folgende Gemeinden haben Anteil am Seeufer (Uhrzeigersinn von Norden): Starnberg, Berg mit den Ortsteilen Kempfenhausen, Berg, Leoni, Münsing mit den Ortsteilen Ammerland, Ambach, Degerndorf, Holzhausen, Pischetsried, Sankt Heinrich, Schechen, Weipertshausen und Wimpasing, Seeshaupt und der Ortsteil Seeseiten, Bernried, Tutzing und der Ortsteil Unterzeismering, Feldafing und der Ortsteil Garatshausen, Pöcking mit den Ortsteilen Possenhofen und Niederpöcking. Vor dem westlichen Ufer, südlich von Possenhofen liegt eine kleine Insel, die Roseninsel.
 

Starnberg ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises innerhalb des Regierungsbezirks Oberbayern. Starnberg liegt rund 25 km südwestlich von München am Nordende des Starnberger Sees und ist ein Ausflugs- und Erholungsort.  Ortsteile der Stadt Starnberg sind Hadorf, Hanfeld mit Mamhofen, Leutstetten mit Einbettl, Schwaige und Oberdill, Percha mit Buchhof, Selcha und Heimathshausen, Perchting mit Landstetten, Jägersbrunn und Sonnau, Rieden, Mühlthal und Petersbrunn, Söcking, Wangen mit Fercha, Schorn, Unterschorn und Wildmoos.

 

Zusätzliche Information

Kunststil

Impressionismus

Material

Leinwand

Motiv

Starnberger See Bootshaus Boote

Original/Reproduktion

Original der Zeit

Technik

Öl

Anzahl der Einheiten

1

Zeitraum

1900-1949